Paul Hoppe

Paul Friedrich Wilhelm Hoppe, *1911 † 1943 östlich von Charkow

Paul Hoppe, mein Großvater väterlicherseits, wurde am 27. Mai 1911 in Dolgen Pommern geboren.

Am 01.05.1929 trat er in die Reichswehr ein und versah seinen Dienst bei der 14./Inf.Regiment 4 in Neustettin.

Seit 1931 Angehöriger des 1./Inf.Reg. 4 zum Spielmann (Querflöte) vorgesehen. Mit dieser Einheit 1934 zur Wachtruppe nach Berlin als Spielmann abkommandiert.

Die Stammeinheit wurde in der 2. Hälfte der 30er Jahre in das mot. Inf.Reg. 25 umbenannt.

Er fungierte als Ausbilder und wurde 1942 an die Ostfront verlegt. Hier versah er als Angehöriger der 11. Panzerdivision, 3. Komp. PzGrenReg. 110 (Inf.Ersatz.Bat. 25) zuletzt seinen Dienst im Range eines Stabsfeldwebels.

Nach schwerer Verwundung am 21.02.1943 bei Barvenkovo, südöstl. von Charkow, verstarb er am 25.02.1943 in einem dortigen Feldlazarett.

Die letzte Ruhe fand er auf einem großen Feldfriedhof bei Gorlowka, der von den Sowjets eingeebnet wurde. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. hat sich meiner Frage nach Lokalisierung der Grabstätte mit Dank angenommen. Deren Arbeiten brachten in dieser Region zuletzt in und um Charkow Erfolge und ermöglichten in Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden zentrale Gedenkstätten. Eine Lokalisierung der Grabstellen bei Gorlowka erfolgte bislang jedoch noch nicht.

In der Heimat blieben Frau und 3 Kinder (das Älteste zum Zeitpunkt des Todes 9 Jahre), denen im Februar 1945 im letzten Augenblick die Flucht aus Stargard/Pommern gelang.

Die nachfolgenden Bilder entstammen seinem Nachlass und sind undatiert - stammen aber auch vor 1933. Einige wurden im Rahmen der Ausbildung auf einem MG-Schießstand bei "Afanafonso" im August/September 1942 gefertigt.

Die nachfolgenden Bilder entstammen seinem Nachlass und sind undatiert - stammen aber auch vor 1933. Einige wurden im Rahmen der Ausbildung auf einem MG-Schießstand bei "Afanafonso" (Ort konnte so nicht gefunden werden - weiß jemand mehr?) im August/September 1942 gefertigt.

In russischer Erde. Der sehr große Soldatenfriedhof Gorlowka wurde nach Rückeroberung durch die Sowjets eingeebnet.

Berlin im März 1935.

Anlass: Übernahme der Reichswehr in die Wehrmacht mit Vorbeimarsch an MACKENSEN. An dieser Parade nahm mein Großvater als Spielmann (Querflöte) teil.

Die Aufnahmen sind undatiert. Auch gibt es keine weiteren Erkenntnisse zu Ort und anderen Personen. Fest steht, dass diese Bilder zwischen 1928 und 1933 gefertigt wurden.

Paul Hoppe, Aufnahme von 1931

Drei Bilder wurden im Rahmen der Ausbildung auf einem MG-Schießstand bei "Afanafonso" im August/September 1942 gefertigt.

Einen solchen Ort konnte ich bislang nicht ausfindig machen.

Paul Hoppe - Aufnahmejahr ca. 1933/34

Unbekannte Feierlichkeit, vermutlich in der Garnison Stargard

Gruppenaufnahme. Aufgenommen in der Garnison/Kaserne Stargard

Aufnahmejahr und -ort unbekannt

Paul Hoppe, Aufnahme wahrscheinlich während der Besetzung der Tschechei

Aufnahme von 1938 während der Besetzung der Tschechei

Aufnahmeort und -zeit sind unbekannt

Ausbildung am MG (Fliegerabwehr-MG). Die Aufnahme wurde im Kasernenbereich Stargard gefertigt. P. Hoppe trägt an der Mütze bereits das neue Hoheitsabzeichen, an den Uniformen fehlt es noch. Auch die Stahlhelme sind noch 1918er. Insofern dürfte die Aufnahme ca. im Februar 1933 entstanden sein.

Der Abteilungsfriseur

Vor der Kaserne in Stargard

Gruppenaufnahme in der Kaserne in Stargard

Aufnahmeort und -zeit nicht bekannt.

Auch hier eine Aufnahme vor 1939, gefertigt auf dem Kasernengelände in Stargard.

Vermutlich wurde diese Aufnahme 1938 im Rahmen der Besetzung der Tschechei gefertigt.

Paul Hoppe mit seinen Sohn (meinem Vater) Dietrich Hoppe, über dessen Dienstzeit beim Bundesgrenzschutz hier auch berichtet wird.

Aufnahmejahr ca. 1935/36

Familienaufnahme zu Weihnachten (ca. 1940/41) in der Wohnung am Langemarckplatz 39 in Stargard

Von links nach rechts: Berta Groll, verdeckt Gerda Hoppe geb. Groll, Eginhardt Hoppe (mein Onkel), Dora Hoppe (geb. Groll), Paul Hoppe, Paul Groll (sitzend), Gerhard Hoppe (Ehemann von Dora - allerdings ist dessen Familienname nur Zufall und steht in keiner verwandtschaftlichen Beziehung zu Paul Hoppe oder Familie Groll.

Dora und Paul Groll wohnten in Stargard, Schmelingsgasse 9, bzw. 9a.

Drei Bilder wurden im Rahmen der Ausbildung auf einem MG-Schießstand bei "Afanafonso" im August/September 1942 gefertigt.

Einen solchen Ort konnte ich bislang nicht ausfindig machen.